Strahlenschutz – ein Abwägen der Vorteile und Gefahren

Das Schweizerische Bundesgesetz über den Strahlenschutz schreibt vor, dass eine Tätigkeit, bei der Menschen oder die Umwelt ionisierenden Strahlen ausgesetzt sind, nur ausgeübt werden darf, wenn sie sich mit den damit verbundenen Vorteilen und Gefahren rechtfertigen lässt. Dieses Gesetzt liegt auch dem Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zugrunde. Es gilt für alle Tätigkeiten, Einrichtungen, Ereignisse und Zustände, die eine Gefährdung durch ionisierende Strahlen mit sich bringen und eine erhöhte Radioaktivität der Umwelt bewirken können. Die Abteilung Strahlenschutz des BAG erteilt Bewilligungen für den Umgang mit Anlagen, die ionisierende Strahlung verursachen – etwa in der Medizin, Industrie, Lehre und Forschung. Darüber hinaus überwacht die Abteilung die Konformität der Einrichtungen und die Sicherheit der darin tätigen Personen.

Jährliche Strahlendosis aus natürlichen Quellen

Aus natürlichen Quellen nimmt ein Mensch im Schnitt pro Jahr eine Strahlendosis von etwa 1,3 Millisievert (mSv) auf. Dieser Wert summiert sich im Lauf des Lebens auf rund 100 mSv, wobei keine Schäden zu erwarten sind. Die natürliche Dosis beträgt 0,0002 mSv pro Stunde. Hinzu kommen – vor allem durch Röntgenstrahlen – weitere 2 bis 3 mSv pro Jahr.

Jährliche Strahlendosis von beruflich exponierten Personen

Anders verhält es sich bei beruflich strahlenexponierten Personen. Als strahlenexponiert gilt, wer in seiner Ausbildung oder im Berufsalltag in einer kontrollierten Zone eine effektive Dosis von mehr als 1 mSv pro Jahr aufnimmt oder wer sich regelmässig in kontrollierten Zonen aufhält. Im medizinischen Bereich werden Personen, die in einer kontrollierten Zone tätig sind, grundsätzlich als beruflich strahlenexponiert angesehen. Ausgenommen sind all jene, die nur in Ausnahmefällen die kontrollierte Zone betreten. Personen unter 16 Jahren dürfen grundsätzlich nicht in strahlenexponierten Bereichen beschäftigt werden.

Besondere Risiken für die Augen

Früher wurde davon ausgegangen, dass der für die Augenlinsen festgesetzte Grenzwert von 150 mSv pro Jahr bei Weitem nicht erreicht wird. Heute weiss man, dass bei einer Distanz von 70 cm zum Isozentrum pro Intervention eine Strahlendosis von 0.38 bis 11.2 mSv erreicht wird. Bei einem Abstand von 1 m sind es 0.19 bis 5.60 mSv. Das bedeuten, dass der Grenzwert von 150 mSv schlimmstenfalls bereits nach 15 Sitzungen erreicht ist. Deterministische Schäden der Augenlinse wie Trübungen und Katarakt (grauer Star) sind somit schon innerhalb von wenigen Jahren möglich.

Unico Graber bietet optimalen Schutz

Mit den Bleiglasbrillen von Unico Graber sind Ihre Augenlinsen zu 97% von Streustrahlen abgeschirmt. Wer heute eine Bleiglasbrille von Unico Graber trägt, wird morgen ohne grauen Star oder Linsentrübung die Farbenpracht der Erde geniessen können. Die Brillenfassungen sind in verschiedenen Formen und Farben erhältlich. Dank der ergonomischen Form weisen die Bleiglasbrillen von Unico Graber einen ausgesprochen hohen Tragekomfort auf. Die Gläser haben einen Bleigleichwert von 0.75 mm Pd 110 kV und werden in Plan-, Ein- und Mehrstärken hergestellt.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • funktionelle und vielseitige Strahlenschutzbrillen
  • schöne und grosszügig verarbeitete Kunststoff-Fassungen
  • auch als Überbrille verwendbar
  • teils mit Bügel in Länge und Winkel verstellbar
  • gute Abdeckung durch Wangen/Brauen-Schutz
  • Etui und Sportband inklusive

Für detaillierte Produktbeschreibungen und Bilder werfen Sie bitte einen Blick auf die Datenblätter.

Quellen: Dr. M. Körner (Institut für Klinische Radiologie, Klinikum Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität München). Bundesamt für Gesundheit BAG. Strahlenrisiko und Strahlenschutz. www.gesundheit.ch


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